Boogie Woogie (Klavier)

Boogie Woogie ist ein Klavierspielstil, der Ende des 19. Jahrhunderts in den Vereinigten Staaten entstand . Es ist ein spannender, rhythmischer Piano- Blues , bei dem die linke Hand einen sehr engen Rhythmus spielt und die rechte Hand alle möglichen Blues-Läufe in verschiedenen Größen spielen kann. Dieser synkopierte Stil kam auch während des Ragtime ins Rampenlicht .

Geschichte

Ein “Geburtsdatum” des Stils wird – wie bei Blues – nicht angegeben. Grob gesagt kann man sagen, dass sich die Musik zwischen 1870 (kurz nach der Abschaffung der Sklaverei) und 1920 in verschiedenen Formen manifestierte. Die Pianisten, die diesen Stil beherrschten, waren sehr beliebt, weil sie nicht nur Boogie Woogie spielten, sondern auch Geschichten erzählten, Nachrichten verbreiteten und verschiedene Volkslieder sangen. Aus diesem Grund waren sie frei von der Gewalt, die stattgefunden hatte, und sie konnten ziemlich ungestört reisen.

Sie taten das in billigen Bars, Barrelhouses oder Juke Joints , wo Leute tanzen und feiern konnten. Während dieser großen Partys wäre der Boogie Woogie Stil entstanden. Andere wiederum schreiben den Zug, insbesondere die Kadenz der Räder, der Entstehung dieser Musik zu. Viele Menschen hatten eine Wanderschaft als Landarbeiter und wurden oft in den Güterzügen angeheuert. Fakt ist, dass in vielen bläulichen Liedern der Zug ein wichtiges Thema ist.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass unter den akustischen (Begleit-) Instrumenten ein Klavier eine viel größere Lautstärke als eine Gitarre hatte . Als Ergebnis wurde das Klavier weit verbreitet verwendet. Darüber hinaus wurde die Musikform Ragtime auch als Grundlage für diesen “neuen” Klavierspielstil verwendet.

Erst nach 1920 kam der Begriff “Boogie Woogie” in Mode. Mit dem Aufkommen von Elektrizität und Aufnahmetechniken wurde die Arbeit vieler Boogie Woogie Pianisten aufgezeichnet. In den folgenden Jahren würde diese Musik auch unter den weißen Zuhörern schnell wachsen.

Bekannte Pianisten

Niederlande

  • Pia Beck
  • Jaap Dekker
  • Hein van der Gaag
  • Martin Gale
  • Rob Hoeke
  • Eric-Jan Overbeek
  • Martijn Schok
  • André Valkering
  • Jeroen Sweers
  • Martienes de Wit
  • Rob Agerbeek
  • Eeco Rijken Rapp

Ausländisch

  • Jerry Lee Lewis
  • Albert Ammons
  • Herr Blö
  • Jimmy Blythe
  • Kuhkuh Davenport
  • Champion Jack Dupree
  • William Ezell
  • Jörg Hegemann
  • Pete Johnson
  • Meade Lux Lewis
  • Jay McShann
  • Freddie Slack
  • Memphis Schlank
  • Matthew Ball
  • Clarence ‘Pinetop’ Smith
  • Roosevelt Sykes
  • Luca Sestak
  • Silvan Zingg
  • Bob Zurke
  • Axel Zwingenberger

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