Vierzehn Kanonen

Die vierzehn Kanons bilden eine Reihe von Kanons, komponiert von Johann Sebastian Bach .

Hintergrund

Die Vierzehn Kanons ( BWV 1087) oder Vierzehn Kanons über er erste Acht Grundlegende Noten der Arie aus den Goldberg-Variationen von Johann Sebastian Bach wurden im Frühjahr 1975 im Archiv eines Straßburger Professors entdeckt. Er hatte eine Kopie der Goldberg-Variationen, in denen Bach einige Fehler persönlich korrigiert hatte. Auf der letzten Seite dieses Druckes wurde jedoch ein handgeschriebenes Blatt Papier mit 14 Kanonen über die ersten 8 Bassnoten der Goldberg-Variationen entdeckt. Der Titel dieses Magazins lautet:

Mehrere Kanons über die ersten acht Grundnoten der Arie zu diesem Thema von JS Bach

Das Manuskript wurde für 500.000 Francs an die Pariser Bibliothèque National verkauft .

Puzzle

Obwohl der Goldberg- Zyklus bereits 1742 gedruckt erschien, hat Bach offenbar gesehen, dass es in den Materialschulen mehr kompositorische Möglichkeiten gibt. Dieser Anhang bezieht sich nicht auf freie Variationen oder Interval-Kanons wie bei den Goldberg-Variationen selbst, sondern ist vielmehr das Ergebnis einer strengen und konstruktionsorientierten Analyse der Form dieser 8 Noten. Die Kanons wurden von Bach im sogenannten Puzzle synchronisiert. Der Interpret muss die Notation verwenden, um herauszufinden, wie der Kanon funktioniert, wie die Stimmen gehen und wann die Stimmen in Bezug zueinander verwendet werden. Man kann auch sagen, dass die 14 Kanonen “verschlüsselt” sind (Puzzle-Kanonen). Bach nutzt diesen Prozess, um die “Kenner” der “Enthusiasten” zu unterscheiden.Clavier-Übungen , in denen Bach diese Kenner und Liebhaber anspricht.

Bassnoten

Die ersten acht Bassnoten der Goldberg-Variationen, auf denen die vierzehn Kanons basieren:

Übersicht der 14 Kanonen

Haussmanns Porträt von Bach

Ausschnitt aus Hausmanns Bachporträt. Dies ist in der Hand zu sehen, ein Blatt Papier, auf dem der 13. Kanon notiert ist.

Canon Beschriftung Notation Bild
Canon 1 Canon Simplex einstimmig notiert, zweiteilige Ausarbeitung.
Canon 2 all’roverscio einstimmig notiert, zweiteilige Ausarbeitung.
Canon 3 Beede vorign Canones zugleich. Motu recto e contrario einstimmig festgestellt, ist eigentlich 3 Kanonen in 1, zwei-teilig, Kreis Canon.
Canon 4 motu contrario e rectu einstimmig notiert, zweiteilige Ausarbeitung.
Canon 5 Canon Duplex a 4 zweiteilige Noten, vierteilige Ausarbeitung.
Canon 6 Canon simplex überbesagtes Stiftung, a 3 zweiteilige Aufnahme, dreistimmige Ausarbeitung.
Canon 7 Idem a 3 zweiteilige Aufnahme, dreistimmige Ausarbeitung.
Canon 8 Canon simplex, il sogetto im Alto zweiteilige Aufnahme, dreistimmige Ausarbeitung.
Canon 9 Canon im Einklang post semifusam. a 3 zweiteilige Aufnahme, dreistimmige Ausarbeitung.
Canon 10 Alio – Modus, pro Synkopen und Ligaturas, a 2 Bach hat 2 Versionen aufgenommen, mit der 2. Version schreibt er evolutio , zweiteilig.
Canon 11 Canon Duplex-Uebersicht Fundament a 5 dreiteiliger aufgenommener fünfstimmiger Effekt.
Canon 12 Canon-Duplex-Ueber schlug Fundamental-Nuts dreiteiliger aufgenommener fünfstimmiger Effekt.
Canon 13 Canon Triplex, ein 6 dreiteiliger, aufgezeichneter sechsstimmiger Effekt.
Canon 14 Canon a 4 pro Augmentationem und Diminutionem einstimmig notiert, vierteilige Ausarbeitung.

Externe Links

  • Analyse- und Audio-Samples
Quellen, Notizen und / oder Referenzen

  • Rolf Dammann, Johann Sebastian Bachs Goldberg Variationen , Schott, 1985, ISBN 3-7957-1792-2

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